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Spendenaufruf für die Tunesierin S.

Um die Kosten für die ärztlichen Behandlungen von S., sowie die nötigen Anwaltskosten tragen zu können, bitten wir euch um eure Unterstützung! 
Wer S. helfen und Ihrer Mutter endlich Gewissheit geben möchte, was mit ihrer Tochter ist, spendet bitte auf unser Spendenkonto.

Vorgeschichte: S. T. ist eine 19-jährigeaufgeweckte Tunesierin. 
Sie steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums. Als sie eines Tages ein Unwohlsein verspürt, bringen ihre Eltern sie in eine tunesiche Klinik. Dort wird S. stationär aufgenommen und die Eltern werden wieder nach Hause geschickt. Als sie am nächsten Tag ihre Tochter wiedersehen dürfen, ist nichts mehr, wie es einmal war.
S. ist nicht ansprechbar. Sie kann ihren Körper nicht mehr bewegen und auch nicht mehr sprechen, sie wird vorübergehend künstlich beamtet. Der jahrelange Leidenweg der Familie T. nimmt seinen Lauf. 
Nach unzähligen Untersuchungen wird Sara aus dem KH entlassen und die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Keiner kann der Familie T. sagen, was ihre Tochter hat. Nach 2 Monaten Physiotherapie soll diese auf Anraten der Ärzte abgebrochen werden, da dies keinerlei Erfolge bringen würde.

Verzweifelt sucht die Mutter nach Hilfe und Unterstützung und greift nach jedem Stohhalm. Die immensen Kosten muss die Familie T. allein tragen. Die tunesische Krankenversicherung der Familie T. weigert sich bis zum heutigen Tag, auch nur einen Dinar zurückzuerstatten.
6 Jahre später raten ihr die Ärzte, die Tochter nach Deutschland zu bringen, vielleicht könnte man ihr dort helfen. Über das Internet findet die Mutter eine Klinik in Deutschland, schließt die Verträge für eine 2-monatige Behandlung ab. Für die Behandlungskosten in Höhe von 10.000 Euro verkauft sie alles, was die Familie besitzt und nimmt Kredite auf. Es ist ihr letzter Strohhalm, denn sie noch ergreifen kann. Dann reist sie mit ihrer Tochter am 25.02.2012 in Deutschland ein und die Klinik beginnt am 27.02.2012 die -für die Mutter und ihre Tochter- vielversprechende Behandlung.
Nachdem die Klinik der Mutter fast 10.000 Euro abgenommen hat, setzt man sie mit ihrer Tochter nach 5 Tagen auf die Straße mit dem Argument, die Behandlung sei abgeschlossen, die Erfolge könnte man frühestens in 6 Monaten sehen.
Als sich die Mutter dagegen wehrt, wird sie von der Klinik bedroht. Verzweifelt sucht die Mutter nach Hilfe und lernt durch Zufall die tunesische Familie D. kennen. Diese nehmen Frau T. und ihre Tochter bei sich auf und schalten einen Anwalt ein. Am 10.02. wenden sie sich an "Tunicare e.V."
Einen Tag später sitzen wir bei Familie D. und Frau T. Nach der Schilderung der Situation und Prüfung der Unterlagen entschließen wir uns unverzüglich zu helfen. Wir entscheiden uns, die Kosten für weitere Untersuchungen für S. zu übernehmen, damit die Mutter endlich eine verlässliche Diagnose über die Krakheit ihrer Tochter erhält.
Heute (13.03.) haben wir gemeinsam einen Spezialisten für Blutkrankheiten aufgesucht. Die umfangreichen Blutuntersuchen sollen in einigen Tagen vorliegen, weitere Spezialisten müssen in den nächsten Tagen hinzugezogen werden.
Weiterhin erfuhren wir heute von Ärzten, dass die durchgeführte Behandlung in der Klinik ein reines Experiment gewesen sei, es lägen bisher bei dieser Art von Behandlung keinerlei gesicherte Erkenntnisse vor.
Außerdem hat sich heute das tunesiche Gesundheitsministerium entschlossen, eine Physiotherapie von S. nach ihrer Rückkehr nach Tunesien zu finanzieren.

Neues aus dem Projekt:

30.04.2012

SpiegelTV-Reportage über Sameh T.

Hier die Reportage von SpiegelTV uber Sameh T. und die Elisees-Klinik: http://spon.de/ve9Tc

28.04.2012

Sameh hat inzwischen mehrere bildgebende Untersuchungen, Bluttests und neurologische Untersuchungen ermöglicht bekommen. Der Mutter konnte der Wunsch erfüllt werden, endlich Gewissheit über den Zustand ihrer Tochter zu erhalten. Einen Großteil der Untersuchungen wurde gespendet, die restlichen Kosten (Arzt- und Laborkosten, Medikamente, Fahrtkosten) muss der Verein Helft Tunesien e.V. tragen. Es  wäre schön, wenn ihr den Verein mit einer kleinen Spende unterstützen könntet, damit wir weiterhin wertvolle Arbeit leisten könntet. Außerdem hat die Familie D. die ihr bis dahin völlig unbekannte hilfesuchende Sabra T. und ihre Tochter Sameh seit mehr als 8 Wochen bei sich aufgenommen und trägt alle damit verbundenen Kosten allein. Es wäre schön, wenn ihr uns dabei unterstützen könntet, die Familie ein wenig zu entlasten.

01.04.2012

Fast täglich fahren wir mit S.T. (siehe Bericht vom 14. März) zu Untersuchungen, damit sie die Hilfe bekommt, die sie braucht und auch um der Mutter Gewißheit über den Zustand ihrer Tochter verschaffen zu können. Es ist eine schwere Zeit für alle Beteiligten, die hier großartiges Leisten. Unsere größte Anerkennung gilt der Familie D., die S. und ihre Mutter bei sich aufgenommen haben und sich aufopfernd um sie kümmern! Bisher haben fast alle Ärzte die Behandlungen ehrenamtlich vorgenommen, bzw. die Kosten übernommen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!!!!! Damit die Fahrtkosten, weitere Behandlungs-, bzw. Therapiekosten, Kosten für Medikamente, sowie künftige Anwaltskosten getragen werden können, wäre es schön, wenn ihr S. mit einer kleinen Spende unterstützen könntet. Vielen Dank an alle, die helfen, das Leid ein wenig zu lindern!!!

Spendenkonto

Sparkasse KölnBonn
Konto-Nr.: 1929982708
BLZ: 370 501 98
IBAN: DE88 3705 0198 1929 9827 08
SWIFT-BIC: COLSDE33

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